Jubiläumskonzert des Collegium Musicum
28.06.2026, 17.00 bis 19.00 Uhr
Innenhof der Schwanenburg
Konzertkarten gibt es für 15 Euro in der Buchhandlung Hintzen (Hagsche Str. 46), in der Apotheke Rhein-Waal (im Edeka Brüggemeier, Ludwig-Jahn-Str. 7-15) sowie an der Abendkasse. Schüler und Studierende zahlen 10 Euro, für Kinder unter zwölf Jahren ist der Eintritt frei.
Jubiläumskonzert im Burghof: Collegium Musicum wird 75 Jahre alt
Das Collegium Musicum feiert seinen 75. Geburtstag. Am 28. Juni um 17 Uhr musiziert das Klever Traditionsorchester im Innenhof der Schwanenburg Werke von Joseph Haydn und Georg Philipp Telemann. 1951 gründete der Komponist und Musikpädagoge Walter Gieseler das Collegium Musicum – damals noch ein Trüppchen von zehn Streichern in einer in Trümmern liegenden Nachkriegsstadt. Unter Gieselers Führung entwickelte sich das Orchester zu einer Institution in Kleve und darüber hinaus. Sein Repertoire reicht vom Barock bis ins 20. Jahrhundert, Konzertreisen führten es nach Andalusien, nach Dubrovnik im damaligen Jugoslawien, in die belgische Partnerstadt Ronse sowie an den Bodensee und in den Schwarzwald. Die beiden jährlich stattfindenden Konzerte – das Dreikönigskonzert im Januar und das Sommerkonzert im Juni – sind aus dem Klever Musikleben nicht mehr wegzudenken.
Walter Gieseler leitete das Orchester bis 1994, er starb im Jahr 1999. In den Folgejahren übernahmen erst Edgar Ritscher, dann Heiner Frost und schließlich Herbert Krey die Leitung. Seit 2008 steht Johannes Feldmann am Dirigentenpult des Collegium Musicum. Er wurde in Blankenburg (Harz) geboren und studierte Kirchenmusik in Weimar, seit 2000 wirkt er als Kantor in Kleve.
Das Jubiläumskonzert wird festlich eröffnet durch Joseph Haydns Sinfonie Nr. 28 A-Dur. Haydn schrieb das Werk als spritzige Gelegenheitsmusik am Hofe des Fürsten Esterházy. In einer ungewöhnlichen Instrumentierung erklingt die Suite D-Dur für Trompete und Orchester von Georg Philipp Telemann: Stephan Katte, studierter Hornist und ehemaliges Mitglied der Staatskapelle Weimar, spielt das Werk auf einem 4,30 Meter langen Alphorn, das er selbst aus einer Fichte im Thüringer Wald gebaut hat. Mit Telemanns stimmungsvoller „Alster-Suite“ klingt das Konzert aus. Der Barockmeister zeichnet hier ein lebendiges Bild der Hansestadt Hamburg, lässt Frösche quaken und Glocken klingen.
| Ort |
Innenhof der Schwanenburg |
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| Kategorie |
Musik & Konzerte
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| Veranstalter |
Collegium Musicum Kleve e. V. |